Herzlich willkommen

Politik ist die Gestaltung der Zukunft und ich möchte mich an der Gestaltung der Zukunft beteiligen. Seit über 13 Jahren aktiv in der SP Basel-Stadt arbeitete ich in den unterschiedlichsten Gremien mit.

8 Jahren durfte ich im Grossen Rat mit meinen Themenschwerpunkten (der Gesundheits-Sozial und Wirtschaftspolitik) mein Wissen, mein Herzblut und mein Engagement einbringen.

Seit Dezember 2020 politisiere ich nun im Nationalrat und habe Einsitz in der Finanzkommission. Dort präsidiere ich unter anderem die Subkommission – zuständig fürs eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und das eidgenössischen Justiz-und Polizeidepartement.

Aktuelles

Meilenstein im Kanton Basel-Stadt: Rechtliche Verankerung der Betreuung! 1080 1080 Sarah Wyss
Meilenstein im Kanton Basel-Stadt: Rechtliche Verankerung der Betreuung!

Der Grosse Rat hat heute meine Motion betreffend rechtliche Verankerung der Betreuung mit 54 Stimmen relativ knapp überwiesen. Im Gegensatz zur Pflege ist die Betreuung im Alter bis jetzt nicht gesetzlich geregelt. Zum grössten Teil übernehmen Angehörige, Freundinnen, Nachbarinnen und Freiwillige die Betreuung von älteren Menschen (zum allergrössten Teil ist dies immer noch Frauensache). Dabei…

Weltgesundheitstag 2021: «Armut macht krank» und «Krankheit macht arm» 1080 1080 Sarah Wyss
Weltgesundheitstag 2021: «Armut macht krank» und «Krankheit macht arm»

  Heute ist der 7. April. Heute ist Weltgesundheitstag. In diesem speziellen Jahr – einmal mehr ein Corona-Jahr – hat die WHO diesen unter das Thema «Gesundheitliche Chancengleichheit» gesetzt. Ein gut gewähltes Thema. Denn die Corona-Krise legt nicht nur die sozioökonomischen Differenzen offen, sondern zeigt auch die Unterschiede in der gesundheitlichen Versorgung.   Es gibt…

Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) investiert in der Calvinstadt im Grossen Stil und heizt damit den Immobilienmarkt ausserkantonal an 904 726 Sarah Wyss
Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) investiert in der Calvinstadt im Grossen Stil und heizt damit den Immobilienmarkt ausserkantonal an

Ein Kommentar von Sarah Wyss Ich bin irritiert. Der Kanton Basel-Stadt verfolgt – auch vom Volk so via Volksinitiativen verlangt – die Strategie von bezahlbarem Wohnraum für alle. Eine Stiftung für bezahlbaren Wohnraum soll es geben, der genossenschaftlicher Wohnungsbau soll vorangetrieben werden, die Projekte housing first (Quelle) sowie das Projekt «sicheres Wohnen im Alter» (Quelle)…

Themen

  • Für bezahlbare Prämien und eine Dämpfung des Kostenwachstums!
    Das Kostenwachstum im Gesundheitswesen einzudämmen ist nicht einfach, zu viele starke wirtschaftliche Interessen stehen dem entgegen. Wir brauchen eine Gesundheitsversorgung, die der Bevölkerung und nicht dem Profit dient. Ein Ansatz ist eine bessere Planung und Durchsetzung der Spitalliste. Auf nationaler Ebene braucht es eine Revisionen des Krankenversicherungsgesetzes (KVG), welche es erlaubt,  den ambulanten Bereich besser zu steuern. Dafür werde ich mich einsetzen. Nebst einer Dämpfung der Kosten muss die Finanzierung gerechter werden. 60% der Gesundheitskosten werden «out-of-poket» bezahlt, also ohne jegliche Umverteilung. Da müssen wir auf nationaler Ebene Änderungen vornehmen.

  • Für eine nachhaltige Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus!
    Das System des genossenschaftlichen Wohnungsbaus orientiert sich an der Kostenmiete. Damit können wir verhindern, dass das Geld in die Mäuler von Immobilienhaien fliesst. Auf nationaler Ebene werde ich mich dafür einsetzen, dass der genossenschaftliche Wohnungsbau stärker gefördert wird. Der Fonds de roulement muss erweitert und die Bürgschaften leichter gewährt werden. Nur so können Wohn(bau)Genossenschaften mehr in Renovationen und Neubauten investieren können.

  • Für eine vielfältige Wirtschaft!
    Die Schweiz befindet sich im Herzen von Europa. Unsere Wirtschaft ist nicht nur abhängig von anderen Kantonen, sondern auch vom internationalen Umfeld. Mit meiner Studienabschlussarbeit über die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und der EU (Schwerpunkt Schengen-Abkommen) bringe ich Dossierkenntnisse mit. Gleichzeitig zeigte mir das Studium und meine politische Arbeit aber auch wie wichtig es ist – gerade aus sozialdemokratischer Sicht – mit dem Umland zusammenzuarbeiten. Auf nationaler Ebene ist es zwingend notwendig, den interkantonalen Steuerwettbewerb einzudämmen, dafür werde ich mich einsetzen.

Politik

  • Seit Dez. 2020: SP-Nationalrätin, Mitglied Finanzkommission
  • 2019-2021: Vize-Präsidentin der SP-Fraktion
  • 2017-2021: Präsidentin der Gesundheits-und Sozialkommission des Grossen Rates
  • 2012-2021: SP-Grossrätin Basel-Stadt
  • 2013–2018 SP-Bürgergemeinderätin
  • 2008–2012 Präsidentin JUSO Basel-Stadt

Persönlich

Privat
Im Jahr 1988 in Basel geboren, danach mit der 6-köpfigen Familie nach Münchenstein (BL) gezogen, zog es mich im Erwachsenenleben wieder nach Basel, wo ich bis heute lebe.
Meine freie Zeit verbringe ich gerne in den Bergen am Wandern oder beim Querflötenspielen von klassischer Musik.

Beruf
Nach meinem interdisziplinären Masterabschluss in «European studies» am Europainstitut in Basel, übernahm ich die Geschäftsführung der nationalen Stiftung Selbsthilfe Schweiz bis Ende Oktober 2021. Dort engagieret ich mich für die Förderung der Selbsthilfe im Gesundheits-und Sozialbereich auf nationaler und regionaler Ebene. Seit Oktober 2021 bin ich Leiterin der ärztlichen Direktion der universitären psychiatrischen Dienste Bern. Mir ist und war es wichtig neben dem Amt als Nationalrätin (seit Dezember 2020) beruflich teilzeit weiterzuarbeiten.

Lebenslauf (PDF)

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Basel-Schweiz

Die Bundespolitik beeinflusst Basel direkt und unmittelbar. Manchmal ist dies sichtbar, manchmal weniger. Ich setze mich für die Bedürfnisse der Menschen aus Basel und auch die städtische Schweiz ein.  Gerne berichte ich hier über Bundesentscheidungen und ihre Bedeutung für die Region Basel.

Impfstoffverteilung in der Schweiz und andere Desaster 580 326 Sarah Wyss
Impfstoffverteilung in der Schweiz und andere Desaster

Der Bundesrat hat am 14. Dezember 2020 die Impfstrategie veröffentlicht. Diese sieht vor, dass bei begrenzter Impfstoffverfügbarkeit Zielgruppen prioritär geimpft werden sollen. In diesem Szenario befinden wir uns aktuell. Und so schnell wird dies nicht vorrübergehen. Diese Impfungen haben in den Kantonen bereits begonnen. Die Verteilung der prioritär zu impfenden Personen über die Kantone ist…