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Gesundheitspolitik Nationalrat

Warum ich für EFAS (einheitliche Finanzierung ambulant und stationär) bin 

Um es vorwegzunehmen: Das Gesundheitswesen ist krank, die Privatisierung schadet der Versorgung. Leidtragende sind alle: Fachpersonen im Besonderen Pflegende, Patient:innen, aber auch Prämienzahlende. Denn es gibt eine Fehlversorgung und der Druck auf das Personal ist riesig.  Mit EFAS sollen ambulante und stationäre Leistungen mit dem gleichen Schlüssel finanziert werden – 73.1% über die Krankenkassen, 26.9%…WeiterlesenWarum ich für EFAS (einheitliche Finanzierung ambulant und stationär) bin 

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Basel-Schweiz Gesundheitspolitik

Mit vollem Engagement in Bern

Es ist eine riesige Freude. Unser Regierungspräsident Beat Jans wurde am 13. Dezember – auf den Tag genau 50 Jahre nach Rücktritt des letzten Basler Bundesrates Tschudi – in die Landesregierung gewählt. Ich freue mich riesig über seinen Einzug in die Exekutive. Die Herausforderungen in Bundesbern sind gross!Das Gesundheitswesen steht an einem Scheideweg. Die Kosten…WeiterlesenMit vollem Engagement in Bern

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Basel-Schweiz Gesundheitspolitik Wirtschaft

Vorschau auf die neue Legislatur – die Wintersession

Am kommenden Montag beginnt die Wintersession. Bereits letzten Mittwoch haben wir „Nationalen“ (National- und Ständerät:innen beider Basel) uns traditionell mit den „Kantonalen“ (Regierungsrät:innen beider Basel) getroffen und relevante Themen für die Region besprochen. Und ja, es steht so einiges an. Nach den Wahlen kommt erstmals das neue Parlament zusammen, über 1/4 neue Parlamentarier:innen werden im Nationalratssaal…WeiterlesenVorschau auf die neue Legislatur – die Wintersession

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Gesundheitspolitik Nationalrat

Jugendliche wegen Platzmangel im Gefängnis

Gemäss SRF-Recherchen, bestätigt durch die erwähnten Behörden, werden Jugendliche bei akutem Platzmangel nicht in einer geeigneten Institution (Jugendheim oder Jugendpsychiatrie), sondern auch in Gefängnissen untergebracht. Argumentiert wird mit Art. 307, Abs. 1 des ZGB. Die Praxis der zivilrechtlichen Platzierung wurde bereits – u.a. von der Antifolterkommission – stark kritisiert. In Ausnahmesituation würden Obergerichte und sogar…WeiterlesenJugendliche wegen Platzmangel im Gefängnis

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Gesundheitspolitik

Für eine starke Physiotherapie

Rede anlässlich der Demonstration der Physiotherapeut:innen am 17.11.2023 in Bern – es gilt das gesprochene Wort Wir in der Politik unterstützen: Ambulant vor stationär!Das ist einerseits aus Patient:innensicht oftmals so gewünscht und macht auch gesundheitspolitisch Sinn.Wir fördern den medizinischen Fortschritt: Die Bevölkerung wird auch dadurch immer älter.Doch wer setzt denn diese Strategien in der Praxis…WeiterlesenFür eine starke Physiotherapie

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Gesundheitspolitik

Die Basler Bevölkerung bezahlte 100 Millionen Krankenkassenprämien zu viel

Steigende oder anhaltend hohe Krankenkassenprämien belasten neben den Mieten das Haushaltsbudget der Menschen massiv. Sie sind der Kaufkraftfresser Nummer 1 in der Schweiz. Auch das leere Portemonnaie Ende Monat schreit regelrecht nach Massnahmen. Doch was hat das mit der «Reserve der Krankenversicherer» zu tun? Jener Geldbetrag, der zur Seite gelegt wird, um die Mittel der…WeiterlesenDie Basler Bevölkerung bezahlte 100 Millionen Krankenkassenprämien zu viel

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Basel-Schweiz Gesundheitspolitik

Spitalfusion 2.0?

Die Schweiz verfügt über sehr viele Spitäler. Besonders in gewissen (tariflich lukrativen) Fachbereichen ist ein Wachstum zu verzeichnen, welches dem eigentlichen Bedarf nicht gerecht wird. Aus diesem Grund ist es die Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen zu setzen, welche die Versorgungssicherheit gewährleisten – und nicht dem Profit einzelner Aktionäre dient. Denn in der Gesundheitsversorgung – ja…WeiterlesenSpitalfusion 2.0?

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Gesundheitspolitik

Krankenkassenprämien steigen erneut! Die Rezepte sind vorhanden, wir müssen sie nur anwenden.

Heute wurde es bekannt: Die Krankenkassenprämien werden 2024 um 6.4% % steigen. Basel-Stadt bleibt weiterhin Spitzenreiter (hinter Genf). Die Baslerinnen und Basler bezahlen 2024 (mittlere Prämie ab 26 J.) 523.70 CHF mehr als noch 2023. Das ist der höchste Anstieg schweizweit (in absoluten Zahlen). Nun ist es fundamental wichtig, dass wir die Haushalte endlich stärker…WeiterlesenKrankenkassenprämien steigen erneut! Die Rezepte sind vorhanden, wir müssen sie nur anwenden.

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Gesundheitspolitik

KPT-Effekt führt zu höheren Prämien

2023 ist die mittlere Prämie um 6.6% gestiegen. Auch 2024 steigen die Prämien um 8.4%. Leidtragende sind die Haushalte. Seit 2000 steigt die Belastung (gemessen am verfügbaren Einkommen). So steigt beispielsweise die durchschnittliche Prämienbelastung (gemessen am verfügbaren Einkommen) für eine Familie mit zwei Kindern bei einem Bruttoeinkommen nach der Verbilligung von 6.5% auf 14%. Dies…WeiterlesenKPT-Effekt führt zu höheren Prämien

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Gesundheitspolitik Uncategorized

Patient:innensicherheit stärken

Heute ist der Tag der Patient:innensicherheit! In diesem Zusammenhang reiche ich ein Postulat ein, welches die Patient:innensicherheit verbessern soll. Postulat Sarah Wyss: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat zur weit verbreiteten Nutzung von Klinikinformationssystemen (KIS) geführt. KIS sind der zentrale Speicher für Gesundheitsinformationen in Spitälern und die Basis für klinische Entscheidungen sowie für elektronische Verordnungen. Die…WeiterlesenPatient:innensicherheit stärken

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Gesundheitspolitik Nationalrat

Careleaver:innen eine Chance geben, der Nationalrat lehnt dies knapp ab!

Careleaver:innen sind junge Erwachsene, welche teilweise oder die ganze Kindheit in Heimen, Wohngruppen, Institutionen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind. Mit der Volljährigkeit müssen sie diese Systeme verlassen. Es gibt zahlreiche Lücken. Diese Lücken sollen nun geschlossen werden.  Dieses Postulat fordert den Bundesrat auf, einen Bericht mit möglichen Modellen vorzulegen, wie die Situation der Careleaver:innen in der Finanzierung…WeiterlesenCareleaver:innen eine Chance geben, der Nationalrat lehnt dies knapp ab!

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Gesundheitspolitik Nationalrat

Die Entwicklung der Externalisierung in der Pflege stoppen durch rasches umsetzen der Pflegeinitiative

Spätestens seit der Pflegeinitiative wissen alle: Die Schweiz hat zu wenige Pflegefachpersonen und viele verlassen frühzeitig den Beruf. Mit der Annahme der Pflegeinitiative sollte dieser Missstand behoben werden. Doch die Umsetzung dauert an, während sich die Situation weiter verschlechtert. Zurzeit zeigen Arbeitsmarktdaten, dass 10’000 Stellen in der Schweizer Pflege unbesetzt sind. Die Umsetzung der Pflegeinitiative…WeiterlesenDie Entwicklung der Externalisierung in der Pflege stoppen durch rasches umsetzen der Pflegeinitiative